Dieser Blog-Beitrag entstand im Auftrag der PostFinance.
Alessandro Iacono, Mitgründer von hilf-jetzt.ch. Bild: zvg
Soforthilfe wird dieser Tage neu definiert. Das Coronavirus setzt Wissenschaftler und Entscheidungsträger enorm unter Druck. Der Faktor Zeit ist dabei von weit höherer Bedeutung, als er dies in bisherigen Krisen war. Zum einen wird die Lage von Tag zu Tag dramatischer, zum anderen sind die Aussichten für eine kurzfristige Entspannung nicht eben günstig.
Die Schweizer Regierung reagierte mit einschneidenden Massnahmen, die unverzüglich umgesetzt werden sollten. Aber auch Hilfestellung aus der Bevölkerung liess nicht lange auf sich warten. Alessandro Iacono beobachtete bereits vor Ankündigung des Lockdowns, dass in verschiedenen Regionen der Schweiz Facebook- und Whatsapp-Gruppen gegründet worden waren, um Menschen aus der Risikogruppe mit Einkäufen und Transporten zu unterstützen. Eine schöne Idee, die allerdings zu verzetteln und damit ihr eigentliches Ziel zu verfehlen drohte. «Wir dachten, wenn das so weitergeht, gibt es ein riesiges Chaos, in dem niemand die relevanten Gruppen mehr findet», erklärt Iacono. Die Idee zu hilf-jetzt.ch war geboren: Eine Plattform, die sämtliche Gruppen, und damit alle Helfer und Hilfesuchenden, an einem Ort zusammenbringt.
Das Angebot traf einen Nerv. Nach nur einem Tag waren bereits 120 Gruppen auf hilf-jetzt.ch registriert und täglich kommen noch heute rund 100 weitere dazu.

Spenden-Tool innert 24 Stunden live 
Um die Plattform zu betreiben, war hilf-jetzt.ch auf Spendengelder angewiesen. Das zeitnahe Implementieren eines digitalen Spenden-Tools erfolgte dabei über RaiseNow, ein Schweizer Unternehmen, das auf Fundraising-Lösungen spezialisiert ist und diese innert kürzester Zeit zur Verfügung stellen kann. «Wir mussten einfach super schnell sein», erklärt Iacono, «und RaiseNow ermöglichte uns, die Zahlungsinfrastruktur auf unserer Website in weniger als 24 Stunden aufzuschalten.» Darüber hinaus habe ihn das interessante Paket aus vielen in der Schweiz beliebten Zahlungsmöglichkeiten wie Postfinance, TWINT und Kreditkarten überzeugt.
«Unsere Mission ist es, mittels Technologie Menschen und Organisationen zu befähigen, Gutes zu tun», erklärt Marco Zaugg, CEO von RaiseNow. Konkret verhilft das Unternehmen Hilfswerken, Stiftungen und Kulturanbietern mit einfachen Tools zu mehr Spendengeldern, wobei die Transaktionskosten so tief wie möglich gehalten werden sollen. Zu seinen Kunden zählt RaiseNow internationale Schwergewichte wie das Rote Kreuz, aber auch viele kleine Vereine und Initiativen.

«Rapid Response» ist Gebot der Stunde
hilf-jetzt.ch ist ein gutes Beispiel dafür, wie auch kleine Kampagnen vom Angebot des mittlerweile 25 Mitarbeitende zählenden Unternehmens RaiseNow profitieren können. Während normalerweise komplizierte Zahlungsverträge notwendig sind, um Spendengelder zu empfangen, konnte hilf-jetzt.ch über RaiseNow einen Komplettvertrag einholen, der die Initiative ohne administrativen Aufwand innert kürzester Zeit zum Fundraising befähigte.
Die Innovationskraft von RaiseNow und die Bereitschaft, unkonventionelle Wege zu gehen, hat auch PostFinance nachhaltig überzeugt. Über das Corporate Venture Capital Programm hat PostFinance 2017 eine Minderheitsbeteiligung am Schweizer Start-up erworben. Gemeinsam werden Pionier-Vorhaben vorangetrieben, um den Kunden einen einfachen Umgang mit Geld zu ermöglichen. PostFinance ist ausserordentlich stolz, in Zusammenarbeit mit RaiseNow einen Beitrag in der aktuellen Situation zu leisten.
Schnelles Agieren und Reagieren auf allen Ebenen, so lautet die Maxime der innovativen Akteure von RaiseNow und hilf-jetzt.ch. Und so lautet zugleich das Gebot der Stunde für alle Entscheidungsträger, die in dieser Krise dem Virus die Stirn bieten wollen.

Weitere Texte

Back to Top