
Vier Stunden dauert es, bis das Abwasser gereinigt ist und zurück in die Limmat geführt werden kann.

Die Verbindung steht: Thomas Di Lorenzo vergewissert sich, dass nicht nur der Wasser- sondern auch der Datenstrom in die richtigen Bahnen gelenkt wird.

«Multi-Energy-Hub»: Thomas Di Lorenzo erläutert die Vision einer zukunftsfähigen Energieversorgung.

Tief verbunden: Das MPN-Signal soll schon bald in die hintersten Ecken der Limeco-Werke reichen.
Mobile Private Network, kurz MPN, das Sunrise im Bereich der Abwasserreinigungsanlage testweise implementiert hat. MPN ist ein eigenständiges, lokales 5G-Mobilfunknetz. Es bietet eine schnelle, stabile Verbindung, die sich ideal für Umgebungen wie Industrieanlagen, grosse Areale oder komplexe Gebäudestrukturen, wie sie Limeco aufweist, eignet.

Was die Natur im Grossen tut, macht Limeco im Kleinen: Leiter Abwasserwirtschaft Thomas Di Lorenzo erläutert den Prozess der Mischwasserreinigung anhand eines Modells.

Abtrennen, Absetzen, Filtern – mit jedem Becken wird das Wasser ein kleines bisschen sauberer.
Die Vision ist ehrgeizig. Es scheint, der richtige Zeitpunkt zu sein, um auch in Bezug auf die Konnektivität gross zu denken und einen nachhaltigen neuen Weg einzuschlagen. «Auch in den Erweiterungsbauten wird es wieder viel Stahl und Beton geben. Die Signalübertragung wird somit nicht einfacher», meint Feusi. Indem man heute bereits anfange, MPN einzusetzen und Erfahrungen zu sammeln, sei man offener für neue Lösungen. «Man beginnt weiter zu denken und merkt, welche anderen Probleme man sonst noch lösen könnte. Wer den Pioniergeist lebt und Dinge ausprobiert, entdeckt oft neue, überraschende Lösungswege.»

Unscheinbar leistungsstark: die Testinfrastruktur für privaten 5G-Mobilfunk.

«Unser Auftrag ist, diese Anlagen wirtschaftlich und effizient zu betreiben»: CEO Patrik Feusi (links) und IT-Leiter Michael Meyer im Gespräch.